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Es ist sechs Uhr und ich sitzte am Frühstückstisch habe eine rießen Schüssel Cornflakes vor mir und lausche ob ich Schritte im Gang höre. Ich höre seine schritte und schon ist mein Löffel wieder voll mit Milch und Flakes, mein Vater kommt in die Küche legt seine Aktentasche neben mich und schlürft seinen Kaffee. Ich merke ganz genau wie er mich anschaut und mich von oben bis unten mustert, ihm zu liebe setzt ich mein schönstes lächeln auf und sage ihm wie gut doch heute morgen das Frühstück schmeckt. Er lacht küsst mich auf die stirn und macht sich auf zur arbeit. Nun fängt mein Morgen an, ich drinke schnell noch eine Flasche Wasser warte das auch wirklich die Haustüre ins Schloss fällt und verschwinde im Bad.Jeden Morgen das selbe,  ich versuche mir nicht an merken zu lassen wie sehr ich mich doch davor ekel diese Schüssel mit fettiger milch und gezuckertem Zeug hinterwürgen zu müssen auch wenn es nur zwei drei Löffel sind, ich will doch nicht das er sich Sorgen macht, deshalb mein Lächeln, das Lächeln das Ihm zeigt es geht mir gut mach dir keine sorgen. Nachdem ich das Frühstück “ losgeworden“  bin und geduscht habe muss ich an diesem Spiegel vorbei, der Spiegel der mir jeden Tag aufs neue zeigt wie die Wirklichkeit aussieht, der mir einfach jeden Mackel an mir und meinem körper zeigt, jede kleinste kleinigkeit und nichts entgeht ihm. Ich stehe und schau mich an, mich oder besser das was ich in diesem Spiegel sehe, ich sehe nicht das was ich gerne sehen würde, ich sehe einfach nur ein kleines dickes mädchen das nun wirklich nicht schön anzusehen ist. Die Waage unter meinem Bett bestätigt mir das was mir der Spiegel gezeigt hat.

Langsam aber sicher muss ich auch aus dem Haus um zur schule zu gehen, ich ziehe meinen schwarzen Pullover an und meine schwarze Jeans und hoffe das den anderen nicht auffällt wie unwohl ich mich mal  wieder fühle. In der Schule ist alles wie immer, die ersten vier Stunden gehen schnell vorbei und in die erste Pause verbring ich auf dem Klo um mir nicht wieder die dummen Sprüche anhören zu müssen. In der zweiten Pause kann ich mich nicht drücken ich stehe bei meinen Freunden und schau ihnen zu wie sie sich das essen förmlich reinstopfen . Sie bieten mir immer wieder etwas an, doch meine „Ausreden“ hab ich schon lange perfektioniert und so hören sie nach gewisser Zeit auf zu fragen.

Wieder Zuhause riech ich schon vom hof aus das mein Vater wohl wieder etwas gekocht hat , ich laufe langsam die Treppen hoch und versuch herauszuzögern was sowieso gleich wieder geschehen wird. Mein Vater wartet schon mit einem breiten Grinsen im Gesicht in der Küche er hält einen schweren Topf voller Nudeln mit Hackfleischsoße in der Hand und trägt ihn ins Wohnzimmer. Dort stehen schon unsere beiden Teller bereit , beide bis oben hin voll mit essen. Ich denk mir wieder eine meiner Geschichten aus und las ihn alleine mit seinem essen.

Früher hätte er  mich gezwungen zum essen oder mir mit einer Therapie gedroht , doch in den letzten Wochen begriff er und sagt nichts. Nun sitzt er alleine vor zwei Tellern starrt ins leere und sagt:“ ich wusste das du wieder nichts isst aber versuchen muss ich es doch…“

Ich liege auf meinem Bett und schaue mir mein Buch an, das Buch das ich von meiner Mutter geschenkt bekommen habe. Es handelt von einer kleinen hässlichen Ente die ihrgendwann zu einem wunderschönen Schwan heranwächst, als kleines Mädchen hab ich daran geklaubt das ich auch ihrgendwann  ein wunderschöner schwan sein werde und einfach davon fliegen kann, weg von alle dem was schief gelaufen ist , weg von den Problemen von dennen man wohl als kleines Mädchen denkt sie seien schlimm einfach nur weg. Heute weiß ich das ich vor meinen Problem nicht einfachso davon fliegen kann , das ich nicht einfach verschwinden kann wenn etwas schief läuft und ich weiß ein schöner Schwan werde ich wohl niemals sein…

miasophia am 29.12.08 20:55

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